Klinik für Chirurgie

OP-Team

In der chirurgischen Belegabteilung der St. Anna-Klinik arbeiten neben Allgemein- und Visceralchirurgen orthopädische und unfallchirurgische Kollegen und ein Facharzt für plastische Chirurgie kollegial zusammen.

Patienten werden von ihrem jeweiligen Belegarzt operiert, nach der Operation während des Klinikaufenthaltes stationär betreut und nach der Entlassung nachbehandelt. So ist eine durchgehende kompetente Betreuung gewährleistet und Informationsverluste durch Übergaben an Kollegen vermieden.

Diese Erkrankungen behandeln wir:

1. Allgemein- und Bauch- (Visceral-) -chirurgie

Hauptindikationen:

1.1 Hernienchirurgie ("Bruchoperationen")

Auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt werden Leisten-, Bauchwand- und Narbenhernien zum Großteil unter Einlage von Kunststoffnetzen versorgt. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen werden Hernien aber auch konventionell ohne Einbringen von Kunststoffmaterial operiert.

Dabei kommt nicht ausschließlich eine Operationstechnik zum Einsatz, sondern die Vorgehensweise - ob konventionell per Schnitt oder als minimal invasive Operation ("Schlüsselloch-Chirurgie") - richtet sich bedarfsgerecht nach dem Patienten, seinem Risikoprofil, der Indikation (ein- oder beidseitige Hernie) und den persönlichen Erfahrungen des jeweiligen Operateurs.


Weitergehende Informationen zur Hernienchirurgie können Sie hier downloaden (PDF-Datei).

 

1.2 Gallenblasensteine

Erkrankungen der Gallenblase mit Ausbildung von Gallenblasensteinen und/oder Gallengangsteinen gehören mit zu den häufigsten Erkrankungen.

Die Diagnose erfolgt aufgrund der Angaben des Patienten, der Ultraschalldiagnostik sowie Bestimmung von Laborwerten. Spezielle Untersuchungen mittels Kernspintomographie oder endoskopische Darstellung der Gallengänge sind speziellen Indikationen bei Gallengangsteinen vorbehalten und eher die Ausnahme.

Die Gallenstein-Operation erfolgt als minimal invasive Operation. Genauere Informationen können Sie hier downloaden (PDF-Datei).

 

1.3 Blinddarmentzündung (Appendizitis)

Eine akute Blinddarmentzündung erfordert eine rasche Diagnose und baldmögliche Operation. Diese wird in der St. Anna-Klinik sowohl als konventionelle Appendektomie per Schnitt oder minimal invasiv per Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt.

Nicht immer ist die Diagnose eindeutig. Deshalb kommt der diagnostischen Laparoskopie eine zunehmende Bedeutung zu, da dabei der gesamte Bauch beurteilt werden und - wenn erforderlich - gleichzeitig auch eine Appendekotomie erfolgen kann. Falls die Beschwerden gynäkologische Ursachen haben, können diese während des gleichen Eingriffs therapiert werden, denn der Operateur kann in der St. Anna-Klinik jederzeit einen gynäkologischen Kollegen zu der Operation hinzuziehen.

Zur weitergehenden Information über die Blinddarmoperation können Sie hier eine PDF-Datei downloaden.